{"id":16180,"date":"2017-07-06T15:11:31","date_gmt":"2017-07-06T15:11:31","guid":{"rendered":"https:\/\/healthbrain.wpengine.com\/?p=16180\/"},"modified":"2019-10-23T13:30:17","modified_gmt":"2019-10-23T13:30:17","slug":"erlernte-hilflosigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/yourbrain.health\/de\/erlernte-hilflosigkeit\/","title":{"rendered":"Erlernte Hilflosigkeit \u2013 Lernen wir, depressiv zu sein?"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"text-align:center\"><em>Einigen psychischen Krankheiten, vor allem der <a href=\"https:\/\/www.cognifit.com\/de\/depression\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Depression<\/a>, liegt ein Gef\u00fchl des Kontrollverlusts und der Hilflosigkeit zugrunde. Tats\u00e4chlich ist dieses Gef\u00fchl nicht einfach nur eine Begleiterscheinung, sondern laut der Theorie des amerikanischen Psychologen Martin Seligman ist die erlernte Hilflosigkeit sogar eine Ursache f\u00fcr diese Krankheiten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image size-large wp-image-16224\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"680\" src=\"https:\/\/healthbrain.wpengine.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/priscilla-du-preez-101757-1024x680.jpg\" alt=\"Erlernte Hilflosigkeit\" class=\"wp-image-16224\" srcset=\"https:\/\/yourbrain.health\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/priscilla-du-preez-101757-1024x680.jpg 1024w, https:\/\/yourbrain.health\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/priscilla-du-preez-101757-300x199.jpg 300w, https:\/\/yourbrain.health\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/priscilla-du-preez-101757-768x510.jpg 768w, https:\/\/yourbrain.health\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/priscilla-du-preez-101757-640x425.jpg 640w, https:\/\/yourbrain.health\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/priscilla-du-preez-101757-150x100.jpg 150w, https:\/\/yourbrain.health\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/priscilla-du-preez-101757.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><span style=\"color: #808080;\">Erlernte Hilflosigkeit<\/span><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_76 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-grey ez-toc-container-direction\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Table of Contents<\/p>\n<label for=\"ez-toc-cssicon-toggle-item-69e483e6b4182\" class=\"ez-toc-cssicon-toggle-label\"><span class=\"\"><span class=\"eztoc-hide\" style=\"display:none;\">Toggle<\/span><span class=\"ez-toc-icon-toggle-span\"><svg style=\"fill: #999;color:#999\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" class=\"list-377408\" width=\"20px\" height=\"20px\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\"><path d=\"M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z\" fill=\"currentColor\"><\/path><\/svg><svg style=\"fill: #999;color:#999\" class=\"arrow-unsorted-368013\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"10px\" height=\"10px\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.2\" baseProfile=\"tiny\"><path d=\"M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z\"\/><\/svg><\/span><\/span><\/label><input type=\"checkbox\"  id=\"ez-toc-cssicon-toggle-item-69e483e6b4182\" checked aria-label=\"Toggle\" \/><nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/yourbrain.health\/de\/erlernte-hilflosigkeit\/#Erlernte_Hilflosigkeit_bei_Tieren_%E2%80%93_die_Shuttlebox\" >Erlernte Hilflosigkeit bei Tieren \u2013 die Shuttlebox<\/a><ul class='ez-toc-list-level-3' ><li class='ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/yourbrain.health\/de\/erlernte-hilflosigkeit\/#Versuchsaufbau\" >Versuchsaufbau<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-3\" href=\"https:\/\/yourbrain.health\/de\/erlernte-hilflosigkeit\/#Ergebnisse\" >Ergebnisse<\/a><\/li><\/ul><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-4\" href=\"https:\/\/yourbrain.health\/de\/erlernte-hilflosigkeit\/#Depression_%E2%80%93_erlernte_Hilflosigkeit_bei_Menschen\" >Depression &#8211; erlernte Hilflosigkeit bei Menschen?<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-5\" href=\"https:\/\/yourbrain.health\/de\/erlernte-hilflosigkeit\/#Erlernte_Hilflosigkeit_%E2%80%93_wie_verlerne_ich_sie_wieder\" >Erlernte Hilflosigkeit \u2013 wie verlerne ich sie wieder?<\/a><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Erlernte_Hilflosigkeit_bei_Tieren_%E2%80%93_die_Shuttlebox\"><\/span>Erlernte Hilflosigkeit bei Tieren \u2013 die Shuttlebox<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p>Seligmans Theorie der erlernten Hilflosigkeit beruht auf einer Reihe von Tierexperimenten, deren Ergebnisse anschlie\u00dfend auf den Menschen \u00fcbertragen wurden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Versuchsaufbau\"><\/span>Versuchsaufbau<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Tiere, zumeist Hunde, wurden dabei in eine sogenannte Shuttle Box gesetzt. Diese besteht aus zwei aneinandergrenzenden Boxen, welche \u00fcber einen Durchgang miteinander verbunden sind. Der Boden dieser Boxen besteht aus Draht, welcher eingeschaltet werden kann und Elektroschocks verabreichen kann.<br>F\u00fcr das Experiment gab es drei Gruppen von Tieren, die unter verschiedenen Bedingungen getestet wurden.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>Gruppe 1<\/em>: &nbsp;Die Tiere wurden in der ersten Phase des Experiments Elektroschocks ausgesetzt, konnten jedoch mit der Pfote einen Hebel bet\u00e4tigen, der den Durchgang zur anderen Box \u00f6ffnete und ihnen so die M\u00f6glichkeit zur Flucht vor den Elektroschocks gab. Die Tiere erlernten dieses Verhalten sehr schnell und wendeten es unmittelbar nach Eintreten der Schocks an.<\/li><li><em>Gruppe 2<\/em>: Tiere in Gruppe zwei erhielten genauso viele Elektroschocks wie die Tiere der ersten Gruppe, sie konnten diesen Schocks jedoch nicht ausweichen. Ihr Verhalten hatte keinerlei Auswirkung auf die Schocks, sie konnten also lediglich ausharren und abwarten, bis die Schocks vorbei waren.<\/li><li><em>Gruppe 3<\/em>: Bei Gruppe drei handelte es sich um die sogenannte Kontrollgruppe, welche w\u00e4hrend der ersten Versuchsphase zwar in einer Shuttle Box eingeschlossen war, aber keinerlei Schocks erhielt.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>In Phase zwei, der eigentlichen Experimentalphase, wurden die Tiere aus allen drei Gruppen nun Elektroschocks ausgesetzt. Alle drei Gruppen hatten jetzt die M\u00f6glichkeit, durch das Dr\u00fccken eines Hebels den Durchgang zwischen den zwei Boxen zu \u00f6ffnen und den Schocks zu entfliehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Ergebnisse\"><\/span>Ergebnisse<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Tiere der <em>ersten Gruppe<\/em>, welche ja bereits an die Situation und das Hebeldr\u00fccken gew\u00f6hnt waren, zeigten dieses Verhalten auch wie erwartet in der Experimentalphase. Sie erlernten teilweise sogar, den Hebel schon vor dem n\u00e4chsten Schock zu dr\u00fccken, und vermieden damit effektiv jeden Schock.<br>Tiere der Kontrollgruppe, also <em>Gruppe 3<\/em>, brauchten etwas l\u00e4nger, bis sie das Hebeldr\u00fccken erlernten, doch sobald sie verstanden, dass das Dr\u00fccken des Hebels eine Flucht vor den Elektroschocks erm\u00f6glicht, zeigten auch sie dieses Verhalten unmittelbar nach Beginn eines jeden Schocks.<br>Interessant ist jedoch das Verhalten der <em>zweiten Gruppe<\/em>, welche in der ersten Phase die Erfahrung machte, dass ihr Verhalten keinerlei Auswirkungen auf die Elektroschocks hat. Die Tiere dieser Gruppe lernten das Hebeldr\u00fccken entweder enorm langsam, oder aber gr\u00f6\u00dftenteils gar nicht. Die meisten dieser Tiere blieben, obwohl sie jetzt die M\u00f6glichkeit hatten, den Schocks zu entfliehen, lethargisch am Boden der Box liegen und lie\u00dfen die Elektroschocks \u00fcber sich ergehen. Dies liegt daran, dass sie vorher gelernt hatten, dass sie mit ihrem Verhalten an den negativen Auswirkungen der Situation nichts \u00e4ndern k\u00f6nnen \u2013 sie gingen also auch jetzt davon aus, dass sie nach wie vor hilflos waren&nbsp;und das Geschehen au\u00dferhalb ihrer Kontrolle liegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Ergebnissen des&nbsp;Experiments handelt es sich um ein eindr\u00fcckliches Beispiel zur erlernten Hilflosigkeit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Depression_%E2%80%93_erlernte_Hilflosigkeit_bei_Menschen\"><\/span>Depression &#8211; erlernte Hilflosigkeit bei Menschen?<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Ergebnisse der Shuttle Box Experimente lassen sich gut auf depressive Personen \u00fcbertragen. Durch die Erfahrung, dass die Ergebnisse einer Situation au\u00dferhalb ihrer Kontrolle liegen und ihr Verhalten keinerlei Auswirkungen hat, haben die Hunde aus Gruppe 2 nach einer gewissen Zeit aufgegeben und sich der Situation hilflos ausgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Martin Seligman sieht in dieser erlernten Hilflosigkeit eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung von Depression.<\/p>\n\n\n\n<p>Er \u00fcbertr\u00e4gt die Ergebnisse seiner Experimente auf uns Menschen und&nbsp;geht er davon aus, dass Menschen depressiv werden, wenn sie das Gef\u00fchl haben, keine Kontrolle mehr \u00fcber die Ereignisse in ihrem Leben zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Geschieht also im Leben einer Person ein negatives Ereignis, welches sie nicht kontrollieren kann, so lernt die betroffene Person beim Auftreten einer Mehrzahl dieser Ereignisse, dass ihr Verhalten nichts an den Ereignissen \u00e4ndern kann \u2013 sie f\u00fchlt sich also hilflos.<br>Diese erlernte Hilflosigkeit entsteht bei uns Menschen also, wenn wir gef\u00fchlt keine M\u00f6glichkeit haben, eine Situation zu ver\u00e4ndern oder zu verhindern. Dadurch entwickeln wir die Erwartung, dass wir auch keine Kontrolle mehr \u00fcber zuk\u00fcnftige Ereignisse haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig f\u00fcr die erlernte Hilflosigkeit ist jedoch, dass sich die betroffenen Personen f\u00fcr den Kontrollverlust und den Ausgang der Situationen selbst verantwortlich machen. Denn nicht alle Personen, denen im Leben negative Situationen begegnen, werden depressiv. Seligman und seine Kollegen gehen demnach davon aus, dass die Depression nicht nur von der erlernten Hilflosigkeit selbst kommt, sondern vor allem auch vom sogenannten Attributionsstil der betroffenen Person.<br>Die Attribution, das hei\u00dft die Zuschreibung von Verantwortlichkeit, von depressiven Personen ist vermehrt pessimistisch, sie machen also sich selbst und ihre scheinbar mangelnden F\u00e4higkeiten f\u00fcr den Ausgang der Situation verantwortlich. Damit es zu einer Depression kommt, muss die Attribution laut der Theorie von Seligman drei Merkmale erf\u00fcllen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Sie muss <em>intern<\/em> sein, d.h. die Person muss in sich selbst das Problem sehen, und nicht in m\u00f6glichen \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nden<\/li><li>Sie muss <em>globa<\/em>l sein, d.h. das Problem ist allumfassend und nicht auf eine bestimmte Situation beschr\u00e4nkt<\/li><li>Sie muss <em>stabil<\/em> sein, d.h. das Problem ist \u00fcberdauernd und nicht zeitlich begrenzt.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Wenn jemand seine Freunde zum Grillen zu sich nach Hause einl\u00e4dt und dann feststellt, dass es an genau dem Nachmittag regnet, w\u00fcrde sich diese Person gem\u00e4\u00df den oben genannten Attributionen also selbst f\u00fcr den Regen verantwortlich machen: \u201eIch bin ja auch immer dumm, warum habe ich genau diesen Tag ausgew\u00e4hlt? Ich mache immer alles falsch.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Erlebt eine Person also negative Ereignisse, die au\u00dferhalb ihrer Kontrolle liegen und f\u00fcr die sie sich selbst verantwortlich h\u00e4lt, kann sie in einen Zustand der erlernten Hilflosigkeit verfallen, in dem sie ihr eigenes Verhalten f\u00fcr nutzlos h\u00e4lt und sich so keinerlei M\u00fche mehr gibt, an zuk\u00fcnftigen Situationen etwas zu \u00e4ndern. Die Person geht also davon aus, dass ihre Anstrengungen ohnehin vergebens sind, gibt sich den negativen Ereignissen kampflos hin und verf\u00e4llt in depressive Stimmungen und Denkmuster.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Erlernte_Hilflosigkeit_%E2%80%93_wie_verlerne_ich_sie_wieder\"><\/span>Erlernte Hilflosigkeit \u2013 wie verlerne ich sie wieder?<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p>Um die <a href=\"https:\/\/healthbrain.wpengine.com\/de\/wie-man-depressionen-vermeidet-10-tipps\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Depression zu vermeiden<\/a>&nbsp;oder zu \u00fcberwinden gibt es eine Vielzahl von Therapieans\u00e4tzen, von Psychopharmaka bis hin zur Verhaltenstherapie.<br>Geht man allerdings davon aus, dass die erlernte Hilflosigkeit, wie Seligman sie vorschl\u00e4gt, wirklich die Grundlage der Depression ist, so ist es vor allem wichtig, die Selbstwirksamkeitserwartung der Betroffenen zu erh\u00f6hen. Selbstwirksamkeit ist dabei ein Begriff, der die Erwartung einer Person beschreibt, dass sie kompetent genug ist, ein bestimmtes Verhalten auszuf\u00fchren und damit den Ausgang einer Situation zu beeinflussen. Eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung geht also mit dem Gef\u00fchl von Kontrolle einher, welches depressiven Personen fehlt. Sie setzt sich der pessimistischen Attribution von erlernt hilflosen Personen entgegen und zielt darauf ab, dass die Person selbst handlungsf\u00e4hig ist und die Kraft hat, sich mit ihrer Handlung gegen andere Umst\u00e4nde durchzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die erwartete Selbstwirksamkeit der betroffenen Personen zu erh\u00f6hen, eignet sich besonders die kognitive Verhaltenstherapie, bei der vor allem Wert darauf gelegt wird, sch\u00e4digende Verhaltensweisen und Denkmuster zu l\u00f6schen und durch positive zu ersetzen.<br>Indem man der Person also dabei hilft zu erkennen, dass ihr Verhalten durchaus zum Ausgang einer Situation beitragen kann oder es nicht unbedingt ihr eigener Fehler ist, wenn sie die Situation nicht beeinflussen kann, kann man ihr helfen, die erlernte Hilflosigkeit nach und nach wieder zu verlernen und Ereignissen mit freudigeren Erwartungen entgegenzublicken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einigen psychischen Krankheiten, vor allem der Depression, liegt ein Gef\u00fchl des Kontrollverlusts und der Hilflosigkeit zugrunde. 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